Die zugrunde liegende Technologie ist sowohl einfach als auch äußerst komplex.
Das Grundprinzip ist einfach: Wasser fließt von einer Pumpe durch eine Leitung und tritt aus einem Schneidkopf aus. Dieses System ist einfach zu erklären, zu bedienen und zu warten. Die Werkstofftechnologie und das Design, auf denen dieser Prozess basiert, sind jedoch extrem komplex.
Die Erzeugung und Kontrolle eines Wasserdrucks von 6.000 bar erfordert wissenschaftliche und technologische Kenntnisse, die an keiner Universität gelehrt werden. Bei einem derart hohen Druck kann, wenn das Design nicht hundertprozentig stimmt, schon das kleinste Leck dauerhafte Erosionsschäden an Komponenten verursachen.
Glücklicherweise übernehmen die Hersteller von Wasserstrahl-Schneidanlagen die Verantwortung für die komplexe Werkstofftechnologie und die hochmoderne Konstruktionstechnik. Der Benutzer muss sich lediglich mit der grundlegenden Bedienung des Wasserstrahlsystems auskennen.
Im Wesentlichen unterscheidet man zwischen zwei Arten von Wasserstrahl-Schneidsystemen:
Flow-Maschinen funktionieren sowohl als Reinwasserstrahl- als auch als Abrasivstrahl-Schneider. Ein Reinwasserstrahl wird zum Schneiden weicher Materialien verwendet, und in gerade einmal zwei Minuten kann der gleiche Wasserstrahl in einen Abrasivstrahl verwandelt und zum Schneiden harter Materialien eingesetzt werden. Unabhängig von der Art der Schneidanlage muss das Wasser zunächst unter Druck gesetzt werden.
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